Licht am Ende des Werbefunnels

Bei der Suche nach dem richtigen Werbeformat werden Marketer wieder zu kleinen Kindern im Süßigkeitenladen. Die große Welt des Content Marketings hält nämlich unzählige verlockende Köstlichkeiten für sie bereit. Welchen Verlockungen man nachgehen sollte, hat eine groß angelegte Studie von G+J e|MS untersucht.

Grundlagenforschung for the Success

Von Native ueber digitale AdSpecials zu Influencern und Data – was wirkt wie Werbewirkungsstudie G+J e|MS 

Von Native über digitale AdSpecials zu Influencern und Data – was wirkt wie?“ – der Titel der aktuellen Werbewirkungsstudie von G+J e|MS klingt schon mal sehr vielversprechend und auch die Erhebungsgrundlagen sind solide: Zum einen wurde an der Nutzerbasis geforscht und die Einschätzung der Werbeformate Display, AdSpecials, Native Advertising, Influencer sowie Umfeld und Data abgefragt. Ergänzend wurden 13 Kampagnen mit begleitenden Wirkungsstudien unter die Lupe genommen. Detailarbeit, die sich über 14 Monate zog und laut Frank Vogel, Sprecher der Geschäftsleitung G+J e|MS, ganz klare Guidelines für den gezielten Einsatz der verschiedenen Werbeformate innerhalb der eigenen Content Strategie liefert.

 

Wundermittel oder Content-Marketing-Mogelpackung?

Haben die Kollegen also eine Art Heiligen Gral des Content Marketings kreiert? Zumindest kam bei der groß angelegten Studie ein Beipackzettel zum erfolgreichen Gebrauch der gängigen Werbeformate heraus. Das schränkt die Auswahl im Süßwarenladen schon mal ein und verwandelt das Schlaraffenland gefühlt in eine Apotheke, in der für jedes Wehwehchen nur die passende Schublade geöffnet werden muss.

Die sechs Schritte des Werbefunnels

So sollen AdSpecials und Influencer die Aufmerksamkeit der potenziellen Kundschaft erregen und sie, wenn man so will, in den Werbefunnel hineinsaugen. Im zweiten Schritt empfiehlt die Studie, verstärkt auf Native Advertising zu setzen:

Von Native ueber digitale AdSpecials zu Influencern und Data – was wirkt wie Werbewirkungsstudie G+J e|MS 

 

„Mit Native Advertising lässt sich eine zur Marke passende Geschichte erzählen, die auf alle Wirkungsdimensionen einzahlt, insbesondere auf Ad Recognition, Brand Awareness, Brand Sympathy sowie Intention-to-Buy.“ Schritt drei bis fünf des Funnels sind also auch abgehakt – so weit, so einfach.

 

Abschließend werden der Empfehlung nach nochmals die besten Zugpferde im Stall mobilisiert – oder wenn wir beim Bild des Süßigkeitenladens bleiben wollen, die buntesten Bonbons aus dem Regal gekramt. Influencer wecken Sympathie für Marke und Produkt und geben Handlungsimpulse, was schließlich zum Kauf und damit zum Happy End aufseiten der Content-Marketing-Experten führt. Im Märchen hieße es nun: „Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage.“ Aber war da nicht noch was?

Immer ein Ass im Ärmel

Die Studie identifizierte zudem zwei klare Joker, die die Effektivität der Werbeformate noch steigern sollen: Data und Umfeld. Beide zielen auf die User Experience ab und sprechen die Bedürfnisse der Nutzer zur perfekten Zeit, am perfekten Ort an. Dadurch wird ein positives Gefühl erzeugt, denn schließlich scheint der Werbende genau zu wissen, was der User gerade braucht. Ein Match in Heaven quasi.

Kein Schema F also, aber ein guter Routenplaner durch den digitalen Werbe-Süßwarenladen.