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London Dancehall 7. Dezember 2012

Leider hat’s gestern nicht geklappt mit dem European Excellence Award im Camden Roundhouse. Macht nix, haben dieses Jahr ja nun wirklich recht ordentlich abgeräumt. Das Roundhouse ist ne ehemalige Reperaturhalle für Dampflokomotiven und unter Dampf ist das Teil auch nach Betriebsschluss geblieben. Wurde und wird nämlich als Konzerthalle genutzt – Hendrix, die Doors, The Clash, Blondie waren hier, coole Kulisse. Damals, heute natürlich gelackter.

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Nach der 60-Kategorien-Gala ging’s hart tanzen. Den Namen von dem ersten, sehr tollen Laden in Camden, hab’ ich leider gar nicht erst mitbekommen. Man muss in London gefühlt dauernd die Läden wechseln, weil die immer in so Schichten offen haben. No. 1 bis eins, No. 2 bis drei und No. 3 dann bis es wieder hell ist. Dafür ist es aber selbst am Donnerstag überall pickepackevoll, genau so, wie es zu sein hat. Zwischen Tanzen und Sex wird von den meisten Leuten erfrischend wenig Unterschied gemacht, jedenfalls in den Läden, in die ich entführt wurde. Hab’ so Freunde. Nach einer Stunde wieder mal so richtig angekommen in den eigenen vier Wänden. Draußen? Awards? Next Morning? Was war das alles nochmal? Sprunggelenke auch definitiv gut geölt.

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Joey’s war auf jeden Fall die No. 2. Ist ne Art Pub und wenn die Tür aufgeht gleich Dirty Dancing. Weil in Camden nicht sooooo viel los ist, separiert sich die Szene auch gar nicht erst, Schwule, Lesben, Blackandwhite tanzen und befummeln sich together. Bloß aufs Bier muss man höllisch aufpassen. Wenn man das irgendwo kurz mal abstellt, ist’s weg. Und es ist harte Arbeit, allein rauszukommen aus dem Schuppen. Alle Jungs scheinen just around the corner zu wohnen und machen auch ohne große Umstände wahnsinnig lustige Mitschnackangebote. Englisch eben.

Als um drei das Licht anging dann zum Paradox-Tuesday ins Egg. Das ist eher Techno aber das geht ab vier auch ganz in Ordnung für mich. Dann ist man eh so im Flow und will keine Wechsel und Pausen mehr. Dann muss das einfach fließen. Später dann tatsächlich Fish and Chips zum Frühstück und kompletto weichgetanzt in die Heia. So geht das in Hamburg leider, leider nicht, nur ganz manchmal auf Feten. In den Läden will das einfach nicht so körperdicht werden und wenn doch, ist’s immer gleich so aufgesetzt und nicht mehr lustig. Schad.

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