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Jean Remy von Matt lässt für Mey die Hosen runter 3. Februar 2011

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© Mey

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Andy Warhol, mein liebster verkannter Lebensweiser, hat einmal gesagt, dass jeder außer sich selbst tunlichst noch ein Produkt haben sollte, dass er auf den Markt schmeißen kann. Zweifelsohne hat Jean Remy von Matt keinerlei Probleme mit produktivem Output. Dass er jedoch auch in entkleidetem Müßiggang – also body pur – einen nicht unerheblichen Warenwert besitzt, zeigt er jetzt in der Mey Kampagne.

Als ein Dankeschön an einen Kunden, den die Agentur seit 1993 betreut, sei dieser Körpereinsatz zu verstehen, schreibt die W&V über von Matts Beweggründe. Um rasch zu spekulieren, was denn nun echt sei an Körper und Bild, und was Photoshop. Mir ist das wurscht. Ich freue mich über schöne Bilder auch wenn ich es persönlich etwas kantiger und dreckiger mag. So, wie die Menschen sich auf Plattformen wie „I like my Style“ zeigen. Bei diesen Fotos geht es nämlich wirklich um persönlichen Stil auch in klamottenlosen Lebenslagen. Und nicht um doch wieder eine Leistungsschau, die möglichst nah am Hochglanzblättchenideal sein muss, auch wenn das Verfallsdatum dafür mit 58 Jahren eigentlich schon überschritten ist. Wie sagte es doch Rick Owens letztens in der Zeit so schön: Ich musste „ … neulich an Madonna denken, als ich in einem Muskelshirt für Fotos posierte. Mein Gott, ich bin wie sie!, dachte ich: Ich bin um die 50 und will allen beweisen, wie scharf ich noch aussehe.“ Wünsche von Matt, dass er tatsächlich beweislastfrei an das Shooting rangegangen ist. Fürchte aber, es war nicht so …

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