CP-BLOG

Dinge, die kürzlich schön waren … 30. September 2015

Aufmacher_wasschoenwar

… und es immer noch sind.

No.1: Danke, Alex!

Sind bei einem echten Ehrpuzzlepreis mit dem re:BLOG in der nächsten Runde, das ist schön. Der Bundespreis für Ecodesign ist ein echter Slow Award und eine gute Gelegenheit, die Erinnerung an den BCP zu recyclen und unseren Performance-Film noch einmal der Jury vorzulegen. Neben mir sortiert Alexandra von Otto ihre Schilder.

Award

So glücklich waren wir nicht immer in der Entwicklung des Projektes. Wir haben erst nach und nach gelernt, in Sachen Druckvermeidung zusammenzuhalten. Denn Druck liegt stets auf einem Projekt, das von den nachhaltigen Bestrebungen eines Großunternehmens erzählen möchte. Viele sind der Meinung, dass dies ohnehin nicht ginge.

Den zweiten Teil des Films haben wir nicht eingebunden. Ich denke, Ihr versteht.

No.2: Panter im Theater

Meine Tochter Liv hat eine sehr fortschrittliche Deutschlehrerin. Sie machte den Panter Preis der taz zum Unterrichtsstoff und ließ die Schüler über ihren Helden abstimmen. Weil das alles etwas theoretisch war, beschossen wir, zur Preisverleihung ins Deutsche Theater nach Berlin zu fahren. Wir erlebten eine sehr würdevolle Veranstaltung auf der Menschen Preise bekamen, weil sie sie sehr verdienen.

be_panter

Preisträgerin Lina Schönfeld zeigt Flüchtlingen, wie sie sich durchboxen

Elke Schmitter in ihrer Laudatio: „ Wir wissen rund um die Uhr, was alles schief geht in der Welt – und dafür, dass wir nicht alles wissen, schämen wir uns außerdem. Wir sind an dieses Wissen gebunden wie ein Gefangener an einen Pflock, denn unsere Bewegungs-, unsere Handlungsmöglichkeit scheint ja, je mehr wir wissen, immer kleiner zu werden. Und sie ist es ja auch – im Verhältnis zu unserer Informiertheit ist unser Mitgefühl winzig, unser Engagement noch geringer, und es scheint jeden Tag weiter zu schrumpfen.“ Ein Schritt immerhin ist es, zu versuchen, Kinder zu anständigen und mutigen Menschen zu erziehen.

No.3: District Mot

Wer, wie ich, zwei warme Mahlzeiten am Tag braucht, ist in der glücklichen Lage, sehr viele neue Restaurants kennenlernen zu können. Zwei meiner schönsten, jüngsten Entdeckungen sind das District Mot in Berlin und das Xe Om in Hamburg.

be_motNo. 4: Raum statt Blut

In drei Wochen geht es nach Japan. Lerne gerade den Unterschied zwischen Attribut und Rahmen kennen, der die japanische Gesellschaft strukturiert. Dort versteht man sich in erster Line als Teil eines Haushaltes, der auch eine Firma sein kann. Wer den Haushalt verlässt, wird Randmensch. Wer neu dazukommt, dockt fest an. In Japan ist es nicht unüblich, Schwiegersöhne zu adoptieren, wenn sie ins Haus ziehen. Geschwister, die ausfliegen, verlieren an Bedeutung. Ein japanisches Sprichwort sagt: „Mit dem Bruder und der Schwester beginnt das Fremde.“ Darüber muss ich nachdenken, höre dabei Musik:

Ich freue mich schon so!

No.5: Tati

Es ist mir eine große Freude, mit einer Frau zusammenarbeiten zu dürfen, die das Leben so liebt wie Tati:

No.6: Du bist es!

Haben eine kleine, feine Testkampagne entwickelt. Hier zwei Motive.

Kampagnen

No.7: 3D-Intelligenz

Meine Tochter Fanny machte mir heute morgen ein Geschenk, das ich zunächst nicht verstand. Warum hatte sie Teile von schimmerndem Geschenkband aneinandergeklebt und in Windungen gelegt, um es mir zu überreichen? Dann sah ich meinen Bildschirmschoner.

fannyklein

Dinge, die für die einen wie Fußmatten sind, sind den anderen Kolibris, die durchs Zimmer fliegen, Wunder, die verarbeitet werden wollen.

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